Tradition Hindernissport

Ein besonderer Nervenkitzel

Über Jahrhunderte hatten im Galopprennsport vor allem die Hindernisrennen eine große Bedeutung.
Auch in Bremen hat der Sport über Sprünge eine jahrzehntelange Tradition und wird nach einigen Jahren Pause seit der Saison 2015 auch wieder zelebriert. Besonders in den 1990er Jahren präsentierten sich einige herausragende Pferde dem Bremer Publikum.
Ein Beispiel trägt den Namen Registano. Dieser bemerkenswerte, aus der DDR stammende Wallach gewann mehrfach den „Großen Preis von Karlshorst“ und den alljährlich Anfang Mai entschiedenen „Großen Preis der Spielbank Bremen“ und somit einige der wichtigsten Hindernisrennen in Deutschland. Was besonders imponierte, war der Stil seiner Triumphe, denn er galoppierte den Gegnern stets von der Spitze aus davon. Wenn dieser Wallach das Ziel erreichte, waren seine Kontrahenten oftmals hunderte von Metern hinter ihm. Die Folge waren Jubelstürme der zu tausenden erschienenen Besucher.

Im Zusammenhang mit dem Hindernissport darf nicht verschwiegen werden, dass in den Jahren 2013 und 2014 der Champion der deutschen Hindernistrainer in Bremen beheimatet war. Der auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf tätige Pavel Vovcenko gewann Rennen in Deutschland, Italien und Frankreich mit seinen Pferden. Ein herausragendes Beispiel war die Stute Indian Sun, die alleine in der Saison 2014 zum Beispiel fünfmal erfolgreich war, unter anderem in den so beliebten Seejagdrennen in Hamburg und Bad Harzburg. Sie verkaufte sich aber auch in einem Rennen der Gruppe I in Italien beachtlich.

Tradition Hindernissport

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